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Debrecen heisst das Ziel, mit rund 200 000 Einwohnern nach der Zwei-Millionen- Hauptstadt die zweitgrösste Stadt des Magyarenlandes. Es mag überraschen, dass sie in dieser abgelegenen Gegend gegründet wurde und auf das 13. Jahrhundert zurückgeht. Denn nicht nur der Bahnhof ist neu; während der Tramfahrt zum Zentrum wird schnell deutlich, dass die meisten Gebäude erst nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut wurden. Mit seinen breiten Strassen, von flachen Häusern gesäumt, hebt sich Debrecen von anderen ungarischen Städten ab. Der alte Handelsort besitzt nicht einmal eine Handvoll Baudenkmäler, die vor dem 16. Jahrhundert errichtet wurden. Was seit dem Mittelalter zahlreiche Feuersbrünste überstanden hatte, fiel 1944 bei einer der letzten Schlachten des Zweiten Weltkriegs auf ungarischem Boden in Schutt und Asche. Architektonisch kann Debrecen daher kaum Aussergewöhnliches vorweisen. Der Neuaufbau erfolgte nach den Vorstellungen der sozialistischen Stadtplanung, wobei die im Zuckerbäckerstil stalinistischer Prägung verzierten Wohnblocks der 1950er Jahre noch zu den originellsten Schöpfungen zählen. Debrecens Stärke liegt auf einem ganz anderen Gebiet.


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